Specials
 

Staubexplosion | Praktikum | Varazze | London/Canterbury

Staubexplosion

Beschreibung

Fein verteilte organische Stoffe können mit der Umgebungsluft explosive Gemische bilden.

Vorkommen

Mehlstaubexplosionen gehören zu den grossen Gefahren in Mühlen, die aus diesem Grund explosionsgeschützte elektrische Anlagen installieren müssen.

Versuch

In einer Modellfabrik werden ca. 4 g Bärlappsporen und eine brennende Kerze plaziert. Durch einen Schlauch kann ein starker Luftstrom eingeblasen werden, der die Bärlappsporen fein im Raum verteilt. Es kommt zu einer Explosion des Staub-Luft-Gemischs.

Vorbereitung 1Vorbereitung 2

Bärlappsporen

Sporen der Farnpflanze Lycopodium L. Sehr leichtes, blassgelbes, geruchloses und geschmackfreies Pulver, das auf dem Wasser schwimmt. Früher wurde es gegen Wundlauf, zur Herstellung von Theaterblitzen, in Mischung mit Karmin zum Nachweis von Fingerabdrücken und - aufgrund des konstanten Durchmessers der Lycopodium-Sporen (29–32 µm) - als innerer Grössenstandard bei der Mikroskopie verwendet. Im Mittelalter nagelte man das Kraut gegen Hexen an Stalltüren; man nanntes es deshalb auch Hexen- oder Drudenmehl.Lycopodium enthält u.a. ein tetracyclisches Chinolizidin-Alkaloid (Lycopodin).

Bezug zum Beruf

  • Sicherheit (Explosionen)
  • Allgemeine Chemie (Oxidationen)
  • Organische Chemie (Naturstoffe, Alkaloide)
  • Allgemeinbildung (Geschichte, Mythen)
PfeilVideo-Clip

Zurück zum Anfang


Praktikum

Im 5. Semester führen wir einen Freikurs Präparative Chemie durch. Unser Labor wurde für diesen Zweck 1996/97 umgebaut und modernisiert. Es bietet maximal 16 Lehrtöchtern und Lehrlingen die Möglichkeit, mit einer dem heutigen Stand der Technik angepassten Ausrüstung, die Grundoperationen der präparativen Chemie zu erlernen. Daneben wird das Labor für praktische Übungen während des Unterrichts (organische, anorganische und analytische Chemie, Physik) benutzt.

Einrichtung

Die Standardausrüstung pro Teilnehmer/-in umfasst:
Gemeinsam benutzt werden:
  • Waagen (Bild)
  • Rotationsverdampfer
  • Gaschromatograph
  • Bioreaktor
  • Thermostatisierte Wasserbäder
  • pH-Meter
  • Refraktometer (Bild)
  • Schmelzpunktbestimmungsapparaturen
  • Industrie-Gaschromatograph
  • Filterphotometer
  • UV/VIS-Spektralphotometer
  • IR-Spektrometer
  • Laminar-Flow-Kapelle (Bild)
  • PC-Station (1 im Labor, 10 im PC-Raum)
  • Geschirrabwaschmaschine
  • Geschirrtrockner
  • Pipettenwaschanlage
  • Trockenschränke
  • Vakuumtrockenschrank
  • Mikrowellenofen
  • Thermostatisierschrank
  • Kühl- und Tiefkühlschränke
  • Eismaschine
  • Fotolabor
Apparatur

Das Hausvakuum wird durch drei Vakuumpumpen mit Lösungsmittelrückgewinnung erzeugt. Die Abfälle werden getrennt gesammelt und der fachgerechten Entsorgung zugeführt. Im Chemikalienlager (Bild) verfügen wir zur Zeit über ca. 500 Einzelsubstanzen.

Präparative Arbeiten

Zurück zum Anfang


Varazze

Ende des 1. Lehrjahres führen wir seit 1990 eine Arbeitswoche in Varazze (Italien) durch. Dort - an der ligurischen Küste - besitzt die Stiftung Casa Henri Dunant eine herrschaftliche Villa, die v.a. Berufsschulen aus der Schweiz für Studienwochen zur Verfügung gestellt wird.

Varazze

Wir bearbeiten dort Themen aus dem berufskundlichen und dem allgemeinbildenden Unterricht, die in Zusammenhang mit Italien, internationalen Beziehungen, dem Meer oder Umwelt allgemein stehen. Im Vordergrund steht die Teamarbeit an einem Projekt, wobei Lernformen zur Anwendung gelangen, die sich in einem Schulhaus nur schwer realisieren lassen: Messungen ökologischer Daten (NO2 in Luft, O2 in Wasser, Bakterien in Trinkwasser), Interviews, Kartierungen, Werkstätten. Daneben kommt auch der Sport nicht zu kurz (Fussball, Schwimmen, Velofahren). Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das Kennenlernen der italienischen Kultur, sei es durch Besichtigungen in der näheren Umgebung oder durch die ausgezeichnete italienische Küche.

Die XXII. Arbeitswoche findet vom 9. - 16. Juni 2012 statt.


Logo Varazze

Schülerinnen- und Schülerberichte 1997

Varazze 1997 (174 KB)

Schülerinnen- und Schülerberichte 2002

Bakteriologie (383 KB)
Allgemeinbildung/T+S (263 KB)

Schülerinnen- und Schülerberichte 2009

Luftschadstoffe (3.12 MB)
Wasser (3.03 MB)
Abwasser (2.59 MB)
Boden (1.30 MB)

Schülerinnenbericht 2010

Isabelle Michel (1.35 MB)

Schülerinnen- und Schülerberichte 2011

Luftschadstoffe (288 KB)
Sauerstoffbestimmung (386 KB)

Zurück zum Anfang


London/Canterbury - Let's go to England!

{short description of image}
Seit 1994 haben Chemielaborantenlehrlinge die einzigartige Chance, während den Ferien nach England zu reisen. Nein - nicht um Ferien zu machen! An der Stafford House School of English in Canterbury (http://www.ceg-uk.com/english) besuchen die Teilnehmenden während 1, 2 oder 3 Wochen den Unterricht bei speziell ausgebildeten Lehrkräften. Die Schule ist modern eingerichtet. Die Teilnehmenden kommen von Montag bis Freitag auf ca. 25 Stunden Unterricht.

Das Unterrichtsprogramm sieht etwa so aus:

09:00 - 09:45
Grammar/Structure Review
09:45 - 10:30
Reading Comprehension
10:30 - 11:00
Break
11:00 - 11:30
Listening Centre
11:30 - 12:30
Writing (letters of application) linked with speaking (job interviews, describing C.Vs, work experience)
12:30 - 14:15
Lunch
14:15 - 15:05
Video (the world of work)
15:25 - 16:15
Special Classes

In der Schule treffen Sie andere Teilnehmer aus verschiedensten Ländern.
Während der Woche leben sie bei einer Familie, die sich rührend um sie kümmert und natürlich kein Deutsch spricht! Canterbury ist historisch eine der bedeutendsten Städte Englands.
Alles läuft auf Englisch, von der ersten Minute an, wenn wir in England sind. Starten tun wir in London, wo wir gemeinsam Samstag und Sonntag verbringen. Diese faszinierende Weltstadt bietet für jeden Geschmack etwas: Museen, Shopping, Kino/Theater, Konzerte, feines Essen, Sportanlässe, Sehenswürdigkeiten und, und, und...
Am Samstagabend gehen wir gemeinsam ins Soho essen. Dieser Stadtteil ist der red-light district Londons - alles klar? Auf jeden Fall machts richtig Spass!
Ich begleite die Gruppe von der Schweiz aus über London nach Canterbury. Dort bringe ich sie in ihre Familie. Am ersten Schultag verabschiede ich mich, so dass die Teilnehmenden ihre Ruhe vor dem Lehrer aus der Schweiz haben...

Kurse finden grundsätzlich in allen Ferien statt - also Frühling bis Herbst.

Hier finden Sie mehr Informationen über die Schule und Canterbury: SOE_Prospectus_2007.pdf (1.5 MB)


English in Action in Bern

Für solche, die ein Englandaufenthalt zu teuer ist, das Wohnen bei Gasteltern zu fremd oder bloss eine Woche Ferien einsetzen wollen: English in Action (EiA).
Seit 2007 habe ich dieses Programm für die Schule in Canterbury in der Schweiz gestartet. Bereits gibt es einige Volks- und Berufsschulen, die diese Woche anbieten. In einer Gemeinde werden Kurse für Erwachsene angeboten, Firmen trainieren ihre Kader. EiA basiert auf folgender Überlegung: Eine Lehrkraft aus England kommt in die Schweiz und unterrichtet hier. Diese Person spricht nicht Deutsch. Jeden Tag finden 6 Lektionen zu 50 Minuten statt. Es werden keine Hausaufgaben verteilt, noch Grammatik vermittelt. Der Schwerpunkt liegt darin, den eigenen Wortschatz beim Sprechen aktiv einsetzen zu können durch unzählige Sprechanlässe. Wer diese Woche besucht, wird erstaunt sein, wie gut er / sie das Sprechen erlernt oder verbessert hat! Unterrichtet wird in Klassen von 12 bis max. 15 Lernenden.


Neuer Lehrplan für die Laborberufe

Ab 1. August 2008 gilt ein neuer Lehrplan. Dabei wurde das Fach Englisch stark aufdotiert. Die Kompetenzen werden sich vermehrt auch auf den mündlichen Bereich des Spracherwerbs richten. Dies hat ebenfalls eine Auswirkung auf das Qualifikationsverfahren: die Abschlussprüfung ist sowohl für einen mündlichen wie schriftlichen Teil vorgesehen.

Interessiert? Also dann bis bald! Sie können mir auch mailen: peter.iseli@gibb.ch

Zurück zum Anfang




Home | GIBB | Aktuell | Lehrplan | Lehrkräfte | Schüler | Stundenplan | Specials | THF Press | Lehrstellen | Prüfung | Bilder | Links


Letzte Änderung: Sunday, 09-Oct-11 15:09:59 PDT
© 1997-2001 Th. Fuhrer